Aktuelles

Sa. 06.06.2020, 17-24 Uhr — Berliner Psychoanalytische Institute mit der Internationalen Psychoanalytischen Universtität (IPU)

ABGESAGT! Lange Nacht der Psychoanalyse

im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften

Absage der Langen Nacht der Wissenschaften 2020: Zur Eindämmung des Coronavirus hat Berlins Regierender Bürgermeister und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, in Abstimmung mit den staatlichen Hochschulen Berlins Sofortmaßnahmen beschlossen. Aufgrund dieser Maßnahmen wird die Lange Nacht der Wissenschaften 2020 nicht stattfinden. Die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum der LNDW sind für den 5. Juni 2021 geplant. Mehr Informationen hier.

Preis: 6-14 Euro

Öffentliche Veranstaltung
Fr. 19.06.2020, 18 Uhr - 21.30 Uhr — div.

Studienabend des C.G. Jung-Instituts Berlin

Veranstaltung für Studierende und Interessierte

Das C.G. Jung-Institut Berlin (JIB), gegründet 1977, ist eine staatlich anerkannte Aus- und Weiterbildungsstätte für Ärzt*nnen und Psy-cholog*nnen in Psychoanalyse und Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie unter dem Dach und in Kooperation mit dem seit 70 Jahren bestehenden Institut für Psychotherapie (IfP).

Es bietet sich am Jung-Institut die seltene Möglichkeit, Praxis und Theorien der Jung‘schen Richtung der Psychoanalyse und der Freud‘schen Psychoanalyse wie auch deren Weiterentwicklungen, sowie der analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zu erwerben und auf eigene Weise zu integrieren.

Im Rahmen des Studienabends möchten wir Ihnen inhaltlichen Einblick geben in die Theorien und Praxis Jung‘scher Richtung. Es gibt auch die Möglichkeit zum persönlichen Austausch über Fragen zur Ausbildung/Weiterbildung.Wir freuen uns über Ihr Interesse!

 

Keine Anmeldung erforderlich!

Ort: IfP/JIB, Goerzallee 5, Berlin-Lichterfelde/West, Raum 1

Preis: kostenlos

Öffentliche Veranstaltung
Do. 27.08.2020 - 30.08.2020

Dreiländertagung

„Bild: Illusion – Täuschung – Wirklichkeit?“

Für die Seele „scheint in erster Linie wirklich zu
sein, was wirkt“. (Jung, GW 16 § 111).

„Es ist, als ob man gar nicht wüsste oder stets wieder
vergässe, dass überhaupt alles, was uns bewusst
wird, Bild ist, und Bild ist Seele.“
(Jung GW 13 § 75)

 

„Bild ist Seele.“ Bilder wirken auf den Betrachter, fordern ihn heraus, setzen Prozesse in Gang, gleichgültig, ob sie die Wirklichkeit so abbilden, wie sie ist, oder ob es Trugbilder sind. Innere und äussere Bilder, Illusionen, Traumbilder, Imaginationen beeinflussen unser Selbstbild und unsere Wahrnehmung der Welt.

Von dem, was täglich milliardenfach über die Bildschirme flimmert oder im Internet herumgeistert, ist nicht immer klar, wie viel mit der Wirklichkeit übereinstimmt und wie viel Täuschung ist. Welchen Einfluss haben die über die digitalen Medien vermittelten Inhalte auf die psychische Verfassung von deren Benutzern? Welche Möglichkeiten eröffnen sie und welche Gefahren bergen sie? Soziale Medien laden beispielsweise dazu ein, in Parallelwelten abzutauchen. Der Spass, sich „tricksterhaft“ mit einer neuen Identität auszustatten und gewissermassen als Alter Ego durch die virtuelle Welt zu spazieren, kann umschlagen in soziale Verarmung und in Einsamkeit.

Unwillkürlich machen wir uns Bilder in der Begegnung mit anderen Menschen, auch mit unseren Klientinnen und Klienten, und sie von uns. Und wir projizieren unsere unbewussten innerseelischen Bilder auf die Anderen. Welche Bilder entstehen z.B. in einer ersten Begegnung, sodass genügend Vertrauen da ist, miteinander in einen therapeutischen Prozess einzusteigen? Und wie verändern sie sich im Laufe dieses Prozesses? Und wie zeigt sich das Übertragungsgeschehen in ihnen?

Die Beschäftigung mit den archetypischen Bildern der Mythen und Märchen verschafft uns Erkenntnisse über psychische Entwicklungswege. Die Geschichten unserer Patientinnen und Patienten sind Abbilder ihrer inneren Wirklichkeit und Wahrheit und weisen auf ihre Wünsche, Befürchtungen und Verletzungen hin. Ebenso zeigen ihre Traumbilder, Imaginationen und gemalten Bilder etwas von ihrer seelischen Befindlichkeit und ihren individuellen Entwicklungsmöglichkeiten auf.

Auch wenn wir versuchen, den autonomen unbewussten Prozess nur zu beobachten, zu spiegeln und nicht direktiv einzugreifen, lassen wir unsere eigenen Vorstellungen, wie Bilder interpretiert werden können, in den therapeutischen Prozess einfliessen und beeinflussen ihn damit. Der Wirklichkeit der Patientinnen und Patienten steht unsere eigene Wirklichkeit gegenüber. Als Therapeutinnen und Therapeuten haben wir die Aufgabe, diesen Prozess der gegenseitigen Einflussnahme immer wieder zu reflektieren; ihn als bildhaftes Geschehen zu verstehen, kann vielleicht einiges seiner Komplexität erhellen.

Mit dem gewählten Thema der Dreiländertagung 2020 möchten wir einladen, verschiedene Bilderwelten im Licht Jungscher Konzepte zu durchleuchten. Die Schweizerische Gesellschaft für Analytische Psychologie (SGAP) organisiert diese Tagung. Mehr Informationen hier.

Ort: Die Tagung wird im Hotel Du Parc in Baden bei Zürich stattfinden.

Preis: noch nicht bekannt

Öffentliche Veranstaltung
Weitere Veranstaltungen