Veranstaltungen Archiv

Fr. 24.01.2020, um 19.30 Uhr — Vertreter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge im IfP Berlin

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Psychoanalyse

Wenn Sie sich für unsere Aus- und Weiterbildungsgänge interessieren, sind Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung eingeladen. Die Leiter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge und der Geschäftsführende Vorstand des IfP Berlin werden Sie informieren und Ihnen gemeinsam mit den Vertreter*nnen der Studierenden zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung stehen.

Informationsveranstaltungen finden an unserem Institut für interessierte Ärzt*innen, Psycholog*innen und Angehörige anderer akademischer Berufe regelmäßig 3-4 Mal jährlich statt. Die Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender des IfP Berlin auf der Internetseite www.ifp-berlin.de.

Ort: Raum 13 im Institut für Psychotherapie, Goerzallee 5, 12207 Berlin.

Preis: kostenlos

Öffentliche Veranstaltung
Sa. 25.01.2020, 10 - 13 Uhr — Roman Lesmeister, Hamburg

Der tragische Mensch – eine notwendige Erweiterung unserer entwicklungs­psychologischen und psychoanalytischen Konzepte

Kulturtheoretische und klinische Aspekte (Workshop)

Veranstaltung für Mitglieder und Aus- und Weiterbildungsteilnehmende

Ort: JIB/IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin, Raum 1

Interne Veranstaltung. Für Mitglieder des JIB, auch für Mitglieder und AWBT des IfP.
Sa. 29.02.2020, 9 Uhr — Berliner Netzwerk für Psychosenpsychotherapie, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte

Leiblichkeit – Psychose – Psychotherapie

CME-zertifizierte Fortbildungsreihe: Psychotherapie für Menschen mit psychotischen Erkrankungen - Psychodynamische Verfahren

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen, ich freue mich sehr, Ihnen unser kommendes Symposium zum Thema  „Leiblichkeit – Psychose – Psychotherapie“ am Samstag, den 29.02.2020 ankündigen zu dürfen.  
Nachdem wir uns bereits 2018 mit körperlichen Aspekten der Manifestation, des Verstehens und der Behandlung psychotischer Erkrankungen – und damals insbesondere mit dem Thema der „Ich-Grenze“ – beschäftigt haben, möchte wir uns nunmehr in besonderer Weise der Rolle einer veränderten „Zwischenleiblichkeit“ bei PatientInnen mit Psychosen widmen.  
Dabei wird der therapeutische Bezug ganz im Vordergrund stehen – sowohl aus psychoanalytischer Sicht, als auch aus dem Blickwinkel der psychodynamisch orientierten Musiktherapie. Sowohl nach den vier Vorträgen als auch während der Podiumsdiskussion mit den Referenten wird es ausreichend Raum für Erfahrungsaustausch geben. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.  

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf eine inspirierende Veranstaltung zum Jahresbeginn!
Mit herzlichen Grüßen zum Neuen Jahr, Christiane Montag,
für das Berliner Netzwerk für Psychosenpsychotherapie

Programm

9.00h     Begrüßung, Einführung –     Eberhard Jung

9.15-10.00h  Vortrag & Diskussion: Einführung in das Thema – Christiane Montag, Moderation: Eberhard Jung

10.00-11.00   Vortrag & Diskussion: Gestörte Zwischenleiblichkeit in der Psychose: Ein  Mensch in einem verrückten Körper – Hildegard Wollenweber, Moderation: Bettina Jesberg

11.00-11.30h   Kaffeepause

11.30-12.30h   Vortrag & Diskussion: Zwischenleiblichkeit in der therapeutischen Arbeit mit Menschen mit Psychoseerfahrung aus musiktherapeutischer Sicht – Johannes Kämper,    Moderation: Anneli Bittner

12.30-14.00h   Mittagspause mit Imbiss

14.00-15.00h   Vortrag & Diskussion: Stimmenhören als ‚rohe Sinnesdaten‘ – Erfahrungen aus der Behandlung einer begabten Patientin – Norbert Matejek, Moderation: Simone Ross

15.00-16.00h   Podiumsdiskussion mit Referenten

 

Ort: Hörsaal Innere Medizin / Südflügel, Charité Universitätsmedizin, Campus Mitte, Charitéplatz 1 (intern: Sauerbruchweg 2), 10117 Berlin

Mehr Informationen im Flyer_29.02.2020.

Wir bitten, wenn möglich, um Anmeldung per Mail:  Email: psychosenpsychotherapie@web.de

CME-Zertifizierung: ca. 10 Fortbildungspunkte

Preis: 100/erm. 70 Euro

Öffentliche Veranstaltung
Do. 05.03.2020 - 08.03.2020

DGAP Frühjahrstagung 2020

Faszination des Bösen - erleben, durchleben, widerstehen

Wir leben in Zeiten der Unruhe. Wie verortet sich der individuelle Mensch in einem Kollektiv, das von den Krisen unserer Zeit überschattet und bedroht ist: von der Zerstörung unserer Welt durch den Klimawandel, von zunehmender Gewaltrhetorik und Aufrüstung, durch expandierende Gentechnik und schleichenden Einfluss zunehmender Digitalisierung?

Bisherige kollektive Werte und Ideale geraten ins Wanken und befördern wirkmächtige Projektionen von Inhalten, die sich der symbolisierenden Kraft der Psyche weitgehend entziehen. Schattenhafte Gedanken der Kollektivpsyche werden gesellschaftsfähig, bedienen sich der Angst und des Grolls und befördern Gewalt im Individuum und Kollektiv. Sie entfalten eine faszinierende Energie, welche als  unbewusste Hintergrundmusik in unserem Leben mitschwingt und erklingt.

Es geht uns um die Faszination <des Bösen>.

„Wie wesentlich die Auseinandersetzung zwischen dem Bewusstsein und den archetypischen Inhalten ist, darf in gar keiner Weise aus dem Auge verloren werden, sonst haben wir aus den Fehlern Jungs nichts gelernt“.  Verena Kast, Der Schatten in uns, S.71

Anliegen der Tagung ist es, die Faszination – lateinisch: Beschreiung, Behexung –  durch <das Böse> zu reflektieren und sich so der verführerischen Anziehungskraft <des Bösen> anzunähern.

Das Tagungsthema „Die Faszination des Bösen“ beschäftigt sich mit dem Reiz und der Verführung, die von bewussten und unbewussten destruktiven Kräften ausgehen können. Das „Böse“ ist als Gegensatz zum „Guten“ archetypisch in der menschlichen Natur angelegt und wird eher dem unbewussten und ungewünschten, verdrängten Schattenanteil der Seele zugeschrieben. J.W. Goethe drückt es mit den berühmten Worten Fausts aus: „Du bist Dir nur des einen Triebs bewusst, o lerne nie den anderen kennen! Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust, die eine will sich von der anderen trennen.“

Das „Böse“ im Kollektiv erleben wir Menschen der heutigen Zeit durch globale existentielle Bedrohungen, wie z.B. dem Klimawandel und dessen unabsehbare Folgen. Politische Unsicherheit, Terror und Gewalt bewirken kollektive Hilflosigkeit und erzeugen Ängste. Der wachsende Populismus benutzt diese Ängste und führt zur Spaltung der Gesellschaft und Werteverlust.

 

Es erwarten Sie viele spannende Vorträge, Diskussionen, Arbeitsgruppen und parallele Veranstaltungen. Neu in diesem Jahr sind auch zwei Foren: das „Werkstattforum“, mit dem wir Raum für die Darstellung eigener Projekte der jungen Generation schaffen und das “Kinderanalytische Forum” mit dem wir die Faszination des Bösen in den Zusammenhang mit der Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie stellen.

Programm und Anmeldung via Webseite der DGAP.

Ort: Hospitalhof Stuttgart

Preis: Mitglieder der DGAP: 330 - 380 Euro

Öffentliche Veranstaltung
Fr. 13.03.2020, 20:00 - 22:00 Uhr — Christian Pross

Arbeitskreis Analytische Psychologie

Vortrag zum Heidelberger Sozialistischen Patienten Kollektiv

Der Arbeitskreis Analytische Psychologie ist die regelmäßige Fortbildungsveranstaltung des C.G.Jung-Instituts Berlin für alle Mitglieder und Ausbildungskandidat*innen. Der AK findet vier mal pro Jahr statt. Gäste sind uns willkommen, wir bitten bei Interesse um eine kurze E-Mail-Mitteilung an den Leiter des AK Dr. Claus Braun (clausbraun(at)online.de).

 

Interne Veranstaltung. Für Mitglieder des JIB, auch für Mitglieder und AWBT des IfP, Gäste nach Anmeldung willkommen.
Sa. 21.03.2020, 18 Uhr — Mit Vorträgen von Regine Lockot und Gustav Bovensiepen

Symposion zu Ehren von Anne Springer

Preis: kostenlos

Interne Veranstaltung. Für Mitglieder des JIB, auch für Mitglieder und AWBT des IfP.
Fr. 24.04.2020

Traumkonferenz

Interne Veranstaltung. Für Mitglieder des JIB, auch für Mitglieder und AWBT des IfP.
Fr. 08.05.2020, 20 Uhr — Alfons Göttke

Märchen spiegeln Entwicklung: Die alte Bettelfrau

Vortrag

Ort: JIB/IfP,  Goerzallee 5, 12207 Berlin-Lichterfelde, Raum12

Öffentliche Veranstaltung
Fr. 05.06.2020, um 19.30 Uhr — Vertreter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge im IfP Berlin

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Psychoanalyse

Wenn Sie sich für unsere Aus- und Weiterbildungsgänge interessieren, sind Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung eingeladen. Die Leiter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge und der Geschäftsführende Vorstand des IfP Berlin werden Sie informieren und Ihnen gemeinsam mit den Vertreter*nnen der Studierenden zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung stehen.

Informationsveranstaltungen finden an unserem Institut für interessierte Ärzt*innen, Psycholog*innen und Angehörige anderer akademischer Berufe regelmäßig 3-4 Mal jährlich statt. Die Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender des IfP Berlin auf der Internetseite www.ifp-berlin.de.

Ort: Raum 1 im Institut für Psychotherapie, Goerzallee 5, 12207 Berlin.

 

Preis: kostenlos

Öffentliche Veranstaltung
Sa. 06.06.2020, 17-24 Uhr — Berliner Psychoanalytische Institute mit der Internationalen Psychoanalytischen Universtität (IPU)

Lange Nacht der Psychoanalyse

im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften

Das JIB beteiligt sich jährlich an der „Langen Nacht der Psychoanalyse“: Psychoanalytiker*innen und Psychotherapeut*innen der elf Berliner Psychoanalytischen Ausbildungsinstitute vermittelten in einer Vielzahl Vorträgen, Diskussionsrunden und Mitmachexperimenten rund um die Säulen HEILEN – FORSCHEN – LEHREN psychoanalytische Theorien und Behandlungsmethoden.

Ort: International Psychoanalytic University (IPU) Stromstraße 2, 10555 Berlin

Preis: 6-14 Euro

Öffentliche Veranstaltung
Do. 27.08.2020 - 30.08.2020

Dreiländertagung

„Bild: Illusion – Täuschung – Wirklichkeit?“

Für die Seele „scheint in erster Linie wirklich zu
sein, was wirkt“. (Jung, GW 16 § 111).

„Es ist, als ob man gar nicht wüsste oder stets wieder
vergässe, dass überhaupt alles, was uns bewusst
wird, Bild ist, und Bild ist Seele.“
(Jung GW 13 § 75)

 

„Bild ist Seele.“ Bilder wirken auf den Betrachter, fordern ihn heraus, setzen Prozesse in Gang, gleichgültig, ob sie die Wirklichkeit so abbilden, wie sie ist, oder ob es Trugbilder sind. Innere und äussere Bilder, Illusionen, Traumbilder, Imaginationen beeinflussen unser Selbstbild und unsere Wahrnehmung der Welt.

Von dem, was täglich milliardenfach über die Bildschirme flimmert oder im Internet herumgeistert, ist nicht immer klar, wie viel mit der Wirklichkeit übereinstimmt und wie viel Täuschung ist. Welchen Einfluss haben die über die digitalen Medien vermittelten Inhalte auf die psychische Verfassung von deren Benutzern? Welche Möglichkeiten eröffnen sie und welche Gefahren bergen sie? Soziale Medien laden beispielsweise dazu ein, in Parallelwelten abzutauchen. Der Spass, sich „tricksterhaft“ mit einer neuen Identität auszustatten und gewissermassen als Alter Ego durch die virtuelle Welt zu spazieren, kann umschlagen in soziale Verarmung und in Einsamkeit.

Unwillkürlich machen wir uns Bilder in der Begegnung mit anderen Menschen, auch mit unseren Klientinnen und Klienten, und sie von uns. Und wir projizieren unsere unbewussten innerseelischen Bilder auf die Anderen. Welche Bilder entstehen z.B. in einer ersten Begegnung, sodass genügend Vertrauen da ist, miteinander in einen therapeutischen Prozess einzusteigen? Und wie verändern sie sich im Laufe dieses Prozesses? Und wie zeigt sich das Übertragungsgeschehen in ihnen?

Die Beschäftigung mit den archetypischen Bildern der Mythen und Märchen verschafft uns Erkenntnisse über psychische Entwicklungswege. Die Geschichten unserer Patientinnen und Patienten sind Abbilder ihrer inneren Wirklichkeit und Wahrheit und weisen auf ihre Wünsche, Befürchtungen und Verletzungen hin. Ebenso zeigen ihre Traumbilder, Imaginationen und gemalten Bilder etwas von ihrer seelischen Befindlichkeit und ihren individuellen Entwicklungsmöglichkeiten auf.

Auch wenn wir versuchen, den autonomen unbewussten Prozess nur zu beobachten, zu spiegeln und nicht direktiv einzugreifen, lassen wir unsere eigenen Vorstellungen, wie Bilder interpretiert werden können, in den therapeutischen Prozess einfliessen und beeinflussen ihn damit. Der Wirklichkeit der Patientinnen und Patienten steht unsere eigene Wirklichkeit gegenüber. Als Therapeutinnen und Therapeuten haben wir die Aufgabe, diesen Prozess der gegenseitigen Einflussnahme immer wieder zu reflektieren; ihn als bildhaftes Geschehen zu verstehen, kann vielleicht einiges seiner Komplexität erhellen.

Mit dem gewählten Thema der Dreiländertagung 2020 möchten wir einladen, verschiedene Bilderwelten im Licht Jungscher Konzepte zu durchleuchten. Die Schweizerische Gesellschaft für Analytische Psychologie (SGAP) organisiert diese Tagung. Mehr Informationen hier.

Ort: Die Tagung wird im Hotel Du Parc in Baden bei Zürich stattfinden.

Preis: noch nicht bekannt

Öffentliche Veranstaltung
Fr. 04.09.2020, 20-22 Uhr — Babette Gekeler

Arbeitskreis Analytische Psychologie

Vortrag

Der Arbeitskreis Analytische Psychologie ist die regelmäßige Fortbildungsveranstaltung des C.G.Jung-Instituts Berlin für alle Mitglieder und Ausbildungskandidat*innen. Der AK findet vier mal pro Jahr statt. Gäste sind uns willkommen, wir bitten bei Interesse um eine kurze E-Mail-Mitteilung an den Leiter des AK Dr. Claus Braun (clausbraun(at)online.de).

Preis: kostenlos

Interne Veranstaltung. Für Mitglieder des JIB, auch für Mitglieder und AWBT des IfP, Gäste nach Anmeldung willkommen.
Fr. 11.09.2020, um 19.30 Uhr — Vertreter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge im IfP Berlin

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Psychoanalyse

Wenn Sie sich für unsere Aus- und Weiterbildungsgänge interessieren, sind Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung eingeladen. Die Leiter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge und der Geschäftsführende Vorstand des IfP Berlin werden Sie informieren und Ihnen gemeinsam mit den Vertreter*nnen der Studierenden zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung stehen.

Informationsveranstaltungen finden an unserem Institut für interessierte Ärzt*innen, Psycholog*innen und Angehörige anderer akademischer Berufe regelmäßig 3-4 Mal jährlich statt. Die Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender des IfP Berlin auf der Internetseite www.ifp-berlin.de.

Ort: Raum 1 im Institut für Psychotherapie, Goerzallee 5, 12207 Berlin.

 

Preis: kostenlos

Öffentliche Veranstaltung
Do. 19.11.2020 - 20.11.2020, 1. Tag 9.30 - 2. Tag 16 Uhr — International Association for Analytical Psychology (Lead), Kokoro Research Center, Kyoto University Department of Humanities and Educational Sciences, Technische Universität Berlin, Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam

Joint Conference on: “Narratives in times of radical transformations” – Interdisciplinary Perspectives

Purpose:
In recent years, scholars of different disciplines are repeatedly referring to social or cultural narratives with respect to personal, social or cultural transformations (WBGU 2011: 83-84; Grunwald 2015)). In its 2011 flagship report the WBGU (The German Advisory Council on Global Change ) calls for “a new storyline to further develop human civilization” (WBGU 2011: 84). The authors depict the necessity for a “sustainable and legitimized narrative which will serve prosperity, security, liberty, and fairness […], which will accept the legitimations of the Erath’s ecosystems” (WBGU 2011: 91). Harald Welzer and Stephan Rammler put forward the idea of narrative and compatible future visions (Welzer and Rammler: 312) and refer to the narrativist turn, which emphasizes the persuasive power of storytelling rather than reasoning for intended transformation processes. Narratives have more to offer than simple depiction; moreover, they reduce complexity, create a basis for current and future-oriented action plans, are a foundation for the co-operation between actors, and support reliability of expectations” (WBGU 2011: 84); in other words: they entail guiding principles for personal, social and cultural transformations.

Francesca Polletta states in her study on politically driven protest cultures: “And people do things with stories. They entertain and persuade, build social bonds and break them, make sense of their worlds and, in the process, create those worlds” (Polletta 2006: 13-14; italics original). Narratives can be understood as part of the socio-cultural web of meanings. “Narrative approaches suggest that people make sense of their experiences by telling stories to others and to themselves. Advocates claim that storytelling is a universal human activity“ (Hards 2012: 762). Roland Barthes famously stated that “narratives are present at all times, in all places, in all societies; indeed, narrative starts with the very history of mankind; there is not, there has never been anywhere, any people without narrative. […]. Like life itself, it is there, international, transhistorical, transcultural.” (Barthes 1975: 237). Thus, a turn towards narratives within the study of individual, social and cultural behavior should be considered an important conceptual step towards understanding but also coping with transformations. The study of narratives leads to a better understanding of social meta-communication on three levels: first, narratives are important tools for individuals to cope with crises in their personal life and/or find the energy and the motivation to transform themselves in the aftermath of personal crisis. Second, narratives operate inherently within societies; they shape and define what is successful and what constitutes a failure and thus allow tracing internal and contingent drivers for action. Third, when it comes to communication strategies, the insights provided by a sound analysis of socio-cultural narratives can inform the development of new orientations for society such as sustainable development. Inter- and transdisciplinary research, with its operating principle of co-creation of knowledge between political, academic, and civil society actors (Brand 2016) is in specific need for shared narratives for the development of common problem-solving strategies. Broadly shared narratives are a key element for legitimizing a goal by supporting pluralistic value- and norm-integration (Habermas 1992).

However, the current debate about transformations o all levels (from the individual to an entire culture) is missing a stringent and joint perspective. The scholars working on transformations in various disciplines and domains have not developed a common understanding of the role and function of narratives in society; a theoretically sound concept for understanding narratives’ meaning and role is yet to be discovered in transformation research and practice. Narrative analysis and theory is no new and unknown territory; many disciplines have long made use of this approach. What is missing, however, is the attempt to link the different schools of thought to identify the common and unique features of narratives in different individual and social contexts.

The conference will hence assembly scholars from the field of psychoanalysis, psychology, sociology, technology, cultural studies and related fields to share their perspective on narratives in situation of transformations and to explore commonalities and differences. The ultimate goal is to develop new insights how interdisciplinary research and therapeutic practice can be of assistance to individuals as well as groups and even entire cultures to facilitate transformations towards more peaceful and sustainable living conditions.

Ort: Technische Universität Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni, Berlin-Charlottenburg

Öffentliche Veranstaltung
Fr. 27.11.2020, um 19.30 Uhr — Vertreter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge im IfP Berlin

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Psychoanalyse

Wenn Sie sich für unsere Aus- und Weiterbildungsgänge interessieren, sind Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung eingeladen. Die Leiter*innen der Aus- und Weiterbildungsgänge und der Geschäftsführende Vorstand des IfP Berlin werden Sie informieren und Ihnen gemeinsam mit den Vertreter*nnen der Studierenden zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung stehen.

Informationsveranstaltungen finden an unserem Institut für interessierte Ärzt*innen, Psycholog*innen und Angehörige anderer akademischer Berufe regelmäßig 3-4 Mal jährlich statt. Die Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender des IfP Berlin auf der Internetseite www.ifp-berlin.de.

Ort: Raum 1 im Institut für Psychotherapie, Goerzallee 5, 12207 Berlin.

 

Preis: kostenlos

Öffentliche Veranstaltung
Sa. 28.11.2020

Mitgliederversammlung des C.G. Jung – Instituts 2020

Interne Veranstaltung. Nur für Mitglieder des JIB.
Mi. 18.08.2021 - 22.08.2020

DGAP-IAAP Europäische Tagung 2021

18.08. – 19.08.2019 PreCongress
19.08. – 22.08.2019 Tagung

 Ort: Berlin

Öffentliche Veranstaltung