INFAP3-Forschungstag in Kooperation mit dem Klinikum der TU München und der DGAP

Die Professur für Spiritual Care und psychosomatische Gesundheit lanciert gemeinsam mit INFAP3 (www.infap3.eu), der Deutschen
Gesellschaft für Analytische Psychologie DGAP (https://cgjung.de) und der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (www.iggs-online.org) am 23./24.6.2023 die Tagung „O My God!“ – Forschungsansätze zur Spiritualität in der Psychotherapie

 

Ort: München

 

Veranstalter: INFAP3

Werkstattgespräch

Die Veränderungen, die durch die Novellierung des PthG angeschoben wurden, finden ihren Ausdruck in der Notwendigkeit, psychoanalytische und jungianische Standpunkte zu bestimmen.
Eine bedeutsame Entwicklung besteht in der immer größeren Bedeutung des tiefenpsychologisch fundierten psychotherapeutischen Arbeitens. Wir wollen die Werkstatt nutzen, um der Frage nachzugehen, was eine jungianische tiefenpsychologische Behandlung von einer psychoanalytischen unterscheidet und hierüber miteinander ins Gespräch kommen.

 

Wir freuen uns, dass Herr G. Bovensiepen in Form eines Impulsreferates in die Thematik einführen wird. Anschließend werden unsere Kolleginnen und Kollegen in Aus- und Weiterbildung im Rahmen eines weiteren Impulsvortrages ihre Fragen zum Thema skizzieren.
Im anschließenden Werkstattteil dieses Vormittages laden wir Sie ein, in moderierten Kleingruppen mit Hilfe von zwei Stundenprotokollen aus einer psychoanalytischen und einer tiefenpsychologischen Behandlung vertieft über die Schwierigkeiten, Unterschiede in den Behandlungsverfahren aber auch die jeweiligen jungianischen Beiträge für diese therapeutischen Arbeitsweisen, ins Gespräch zu kommen.

 

Ort: Goerzallee 5, 12207 Berlin-Lichterfelde – wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der Goerzallee! Es wird aber auch die Möglichkeit geben, per Zoom an der Veranstaltung teilnehmen zu können.

 

Wir möchten Sie bitten, Ihre Anmeldung zu unserer Veranstaltung bis zum 22.4.2022 an: info@jung-institut-berlin.de zu senden!

 

Eingeladen sind alle Mitglieder und die Aus- und Weiterbildungsteilnehmenden

 

Fachrichtungsversammlung JIB

Traditionell findet diese Versammlung gemäß Satzung des IfP vor einer Mitgliederversammlung des IfP statt. Neben den dafür notwendigen Bestätigungen der Wahllisten und der Aufwandsentschädigungen, dient sie zur Information und Aussprache zu Themen, die bei der MV von besonderer Wichtigkeit auch für Sie sein werden.
Die Mitgliederversammlung des IfP wird um 10.00 beginnen.
Die Versammlung findet als Videokonferenz via Zoom statt, der Zugangslink wird allen Mitgliedern einige Tage vor der MV zugesandt.

Öffentlicher DGAP Online Vortrag

Die ökologische Katastrophe ist durch Corona und die Kriegsgefahr in den Hintergrund gerückt. Es soll versucht werden, in diesen chaotischen Tagen einen Überblick zu entwerfen über die Dynamik im kollektiven Unbewussten, wie sie sich in den verschiedenen Narrativen und den Aktionen der Politiker und Militärs spiegelt. Ein Leitfaden soll das Modell Erich Neumanns sein, der in seinem Spätwerk von der Ich-Selbst-Achse gesprochen hat. Ich verstehe darunter ein dynamisches Geschehen, bei dem immer wieder ein Ausgleich zwischen den Ich-Komplex und dem individuellen und kollektiven Selbst stattfindet. Der Ich-Komplex umfasst dabei sowohl individuelle Erfahrungen, Gefühle, auch moralische und ethische Haltungen (Ich-Funktionen), während das Selbst die umfassende, grundlegende, ganzheitliche psychische und materielle Struktur bzw. Realität darstellt. Es scheint, dass in unserer Zeit die Ich-Selbst-Achse, bei vielen Individuen und in der Kultur, erheblich gefährdet ist. Es sind Kulturelle Komplexe, die aktiviert werden und die Gefahr bannen sollen. Es geht um die Dynamik von „Weltzerstörung-Selbstzerstörung“, aktualisiert jetzt durch den Krieg um die Ukraine. Ich beziehe mich auf Erlebnisse und Beobachtungen in Kiew, von 2013, also noch vor der Maidan-Revolution von 2014, und den folgenden Jahren. Es ist ein politischer Text. Ich hoffe, dass die Analytische Psychologie dazu beitragen kann, unsere Situation zu erhellen.

 

Vita
Dr. Jörg Rasche, Jungscher Analytiker, Kinderpsychiater, arbeitet in eigener Praxis in Berlin. Als ausgebildeter Musiker spielt er Konzerte und hat Publikationen und einige Bücher zu den Themen Mythologie, Musik, Sandspieltherapie und analytische Psychologie veröffentlicht. Er war Vorsitzender der DGAP sowie der DGST (Deutsche Gesellschaft für Sandspieltherapie) und ist heute im Vorstand der DGAP. Er lehrt in mitteleuropäischen Ländern und ist Ausbildungsanalytiker der IAAP. Für sein Engagement in der Völkerverständigung wurde Dr. Rasche vom polnischen Staatspräsidenten mit dem Goldenen Verdienstkreuz geehrt. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

 

Projekt der DGAP Bundeskandidatensprecher

Ort: Zoom Webinar
Teilnehmerprofil: KandidatInnen, Mitglieder und Interessierte
Anmeldefrist: 12.03.2022 (18 Uhr)
Kosten: 10 € für Mitglieder der DGAP / 15 € für Gäste / kostenlos für Aus-/Weiterbildungsteilnehmer

/// Programm
/// Anmeldung

Öffentlicher DGAP Online Vortrag

„Kunst ist zweifellos ein sehr komplizierter Ausdruck der menschlichen Seele“ (Jung 1958)
Ausgehend von den vielfältigen Verhältnissen C.G. Jungs zur Kunst beschreibt der Vortrag die Berührungspunkte von Kunst und Analytischer Psychologie und die Möglichkeiten ihrer gegenseitigen Befruchtung auf theoretischer und parktischer (therapeutischer) Ebene. Dabei werden der Blickwinkel der Kunst auf die Analytische Psychologie und umgekehrt die analytisch-psychologische Kunstbetrachtung vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt.
Prof. Dr.phil. Ralf T. Vogel ist Psychoanalytiker und Lehranalytiker in privater Praxis in Ingolstadt. Er ist Honoraprofessor für Psychoanalyse und Psychotherapie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und Privatdozent im Fachbereich Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Universität in Wien.
Projekt der DGAP Bundeskandidatensprecher

Datum: 14.02.2022, 20.00 Uhr
Ort: Zoom Webinar
Teilnehmerprofil: KandidatInnen, Mitglieder und Interessierte Gäste (dies ist eine öffentliche Veranstaltung)
Anmeldefrist: 14.02.2022 (bis 19 Uhr)
Kosten: 10 € für Mitglieder der DGAP / 15 € für Gäste / kostenlos für Aus-/Weiterbildungsteilnehmer

/// Programm
/// Anmeldung

Traumkonferenz I/2022

Für unsere erste Traumkonferenz in diesem Jahr haben wir das Thema „Gegenübertragungsträume“ gewählt. Wir haben diesmal auf einen einführenden Vortrag verzichtet mit der Absicht, unmittelbarer in einen Erfahrungsaustausch miteinander eintreten zu können.
Wir haben uns dabei vorgestellt, dass wir alle immer wieder eigene Träume erleben, deren unmittelbarer Bezug zu psychotherapeutischen Behandlungsverläufen oder Ereignissen in der therapeutischen Beziehung ganz offensichtlich ist – oder sich erst nach einigem Nachdenken erschließt.
In einem kollegialen Austausch könnten wir voneinander erfahren, wie wir mit solchen Träumen umgehen und wie wir sie im therapeutischen Prozess nutzen können. Auf einer anderen Ebene fordern uns solche Träume dazu heraus, sie auf ihren Wahrnehmungsgehalt zu befragen, nach eigenen Projektionen Ausschau zu halten, eigene Übertragungsthemen und vielleicht auch wiederkehrende Traumthemen/Traummuster zu entdecken, sich Gedanken über konkordante oder diskordante Qualitäten solcher Träume zu machen.
Bringen Sie also bitte Traumerlebnisse mit Gegenübertragungsqualitäten mit in unsere Diskussion – vielleicht hätten Sie auch Fragen zu solchen Träumen, mit denen wir uns gemeinsam beschäftigen können.

 

Dr. med. Dipl.-Psych. Claus Braun: Studium der Psychologie Eberhard-Karls-Universität Tübingen und FU Berlin, Medizinstudium FU Berlin, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Verhaltenstherapeut DGVT, Psychoanalytiker, Dozent IfP, Lehranalytiker DGAP/DGPT, Dozent IfP, div. fachspezifische Veröffentlichungen, zuletzt „Die Therapeutische Beziehung. Konzept und Praxis in der Analytischen Psychologie C.G. Jungs“ (Kohlhammer) / „The Therapeutic Relationship in Analytical Psychology“ (Routledge). Wiss. Interessen: Intersubjektivität, Traumgeschehen.

 

Wegen der Corona-Pandemie und der aktuellen Beschränkungen: ONLINE-ZOOMKONFERENZ
Anmeldung (nur für Mitglieder) bitte per E-Mail unter info@jung-institut-berlin.de – die Einwahlinformationen werden
per E-Mail mitgeteilt!

 

Symposion im C.G. Jung Institut Berlin 2022 (Samstag): Großgruppe

Liebe Mitglieder, liebe Aus- und Weiterbildungsteilnehmende!

 

Am Samstag soll unter der bewährten Leitung von Gerhard Wilke (London) die seit 2012 regelmäßig jährlich durchgeführte Großgruppe (für Mitglieder und Praktikant*innen des JIB) fortgesetzt werden.

09.30 – 11.00 Uhr
11.00 – 11.30 Uhr Kaffeepause
11.30 – 13.00 Uhr

Sie alle sind herzlich dazu eingeladen, möglichst zahlreich dabeizusein. Am Freitag sind auch Hörer*innen und Kandidaten*innen willkommen, die Großgruppe am Samstag wollen wir wieder auf Mitglieder und Praktikant*innen begrenzen.

 

Die Großgruppe wird online via Zoom stattfinden, Sie erhalten den Link per E-Mail.

 

Hier der Flyer zur Veranstaltung.

 

Mit freundlichen kollegialen Grüßen,

Der geschäftsführende Vorstand des JIB: C. Caesar, E. Schmidt, D. Schmidt

 

Zur Großgruppe möchten wir auch dieses Jahr Mitglieder und Praktikant*innen begrüßen.

Symposion im C.G. Jung Institut Berlin 2022 (Freitag): „Weltzerstörung – Selbstzerstörung“

Ablauf

Begrüßung: Eva Schmidt, Daniel Schmidt, Carsten Caesar

Kurzvorträge: Jörg Rasche, Dieter Treu und Carsten Caesar

Moderiert von: Eva Schmidt und Daniel Schmidt und anschließender Diskussion

 

Auf Grund der pandemischen Lage wird die Veranstaltung im Hybridformat stattfinden – die Vortragenden werden vor Ort sein, die Teilnehmenden via Zoom online teilnehmen. Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail.

 

Zum 100. Geburtstag von Hans Dieckmann, der einen wichtigen Einfluss auf unser Institut hatte, wollen wir uns mit einem speziellen Aspekt seiner vielfältigen Arbeit beschäftigen.

 

Mitte der 70er Jahre begannen sich Ute und Hans Dieckmann mit Fragen der ökologischen und nuklearen Bedrohung zu beschäftigen. 1979 entstand daraus eine Gruppe und ein Seminar, in der die Wirkung geschichtlicher, gesellschaftlicher und politischer Destruktivität auf die Psyche des Einzelnen wie des Kollektiven zu untersuchen (wie es Bovensiepen 1996 in seinem Aufsatz in der Analytischen Psychologie (27; S. 235-257) beschreibt). Aus dieser Arbeit entstand das Buch „Weltzerstörung-Selbstzerstörung“, herausgegeben von H. Dieckmann und A. Springer.

Wir wollen uns mit diesen Fragen aus heutiger Sicht, die von vielfältigen Bedrohungen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen bestimmt wird, beschäftigen.

 

Einführend wird Jörg Rasche in seinem Vortrag „Wendezeit?“ einen kurzen Überblick geben über die anstehende Problematik und ihren Ausdruck im kollektiven Unbewussten. Er schreibt: „Für mich ist Corona auch ein Symbol: Die Umweltkrise hat ein Gesicht bekommen, und man scheint aktuell etwas tun zu können. Die Angst vieler verweist jedoch auf eine tiefgehende double-bind-situation, wie sie schon in dem Buch von H. Dieckmann und A. Springer beleuchtet wurde. Ich glaube, wir können unseren Patienten nur so weit helfen, wie wir selbst fähig werden, uns der Situation zu konfrontieren. Das ist nicht neu, aber unerwartet dringlich.“

 

Im Anschluss möchte Dieter Treu mit Hilfe einer Fallvignette über „Aspekte einer Realität – Politischer Aktivismus und das Agieren innerer Leere“ sprechen. Er schreibt dazu: „In einem Aufsatz in der ZEIT (Nr. 18/ 25.4.2019, S. 41.) kontextualisieren Greta Thunbergs Eltern die Umweltzerstörung und die Zunahme depressiver Störungen durch die Aussage, dass es „adäquat“ sei, auf einem „ausgebrannten Planeten auch als Mensch ausgebrannt zu sein.“ Mit dieser fatalistischen Verknüpfung können wir als Therapeutinnen und Therapeuten nicht zufrieden sein. Entlang einer kurzen Fallvorstellung möchte ich die Frage aufwerfen, ob wir uns mehr als dreißig Jahre nach dem Erscheinen des Buches „Weltzerstörung – Selbstzerstörung“ als Therapeutinnen und Therapeuten mehr in der Lage sehen, die lose nebeneinanderstehenden Titelbegriffe zu einer Realitätverweben zu können.“

 

Im dritten Kurzvortrag wird Carsten Caesar „Identitätsverlust und innere Leere – wie lebt es sich als ’non-binäre‘ Person?“, über die Behandlung eines 20jährigen Patienten sprechen, der im Rahmen seines Politikstudiums und der intensiven Auseinandersetzungen in universitären Zusammenhängen über Fragen von Geschlechtsidentitäten in eine schwere Identitätskrise geraten ist, hier also die „Realität“ zu einem Prozess des Infragestellens eines bisher als sicher erlebten Selbsterlebens geführt hat. Hier stellt sich so dann die Frage, in wieweit verinnerlichte Konflikte, die hier als Spiegel äußerer Konflikte verstanden werden und sich an ungelöste innere Konfliktthemen anheften können, in einer psychotherapeutischen Arbeit verstanden und auch durchgearbeitet werden können.

 

Hier der Flyer zur Veranstaltung.

 

Der geschäftsführende Vorstand des JIB: C. Caesar, E. Schmidt, D. Schmidt

 

Um eine reibungslose Planung zu ermöglichen, bitten wir Sie um kurze Anmeldung an info@jung-institut-berlin.de

Arbeitskreis Analytische Psychologie – Dezember 2022

Der Arbeitskreis Analytische Psychologie ist die regelmäßige Fortbildungsveranstaltung des C.G.Jung-Instituts Berlin für alle Mitglieder und Ausbildungskandidat*innen. Der AK findet vier mal pro Jahr statt. Gäste sind uns willkommen, wir bitten bei Interesse um eine kurze E-Mail-Mitteilung an den Leiter des AK Dr. Claus Braun (clausbraun(at)online.de).

Arbeitskreis Analytische Psychologie – September 2022

Der Arbeitskreis Analytische Psychologie ist die regelmäßige Fortbildungsveranstaltung des C.G.Jung-Instituts Berlin für alle Mitglieder und Ausbildungskandidat*innen. Der AK findet vier mal pro Jahr statt. Gäste sind uns willkommen, wir bitten bei Interesse um eine kurze E-Mail-Mitteilung an den Leiter des AK Dr. Claus Braun (clausbraun(at)online.de).